Pfingsttörn 2021

Auch 2021 fand wieder ein toller Pfingsttörn statt. Trotz Corona konnten wir das Segelabenteuer starten. Mit der PLF-Registrierung und einem PCR-Test in der Tasche machte ich mich nach Ancona zur Fähre auf. Dieses Jahr war ich seit langem mal wieder mir Anek-Superfast (Superfast XI) unterwegs und war vom Service und der Sauberkeit an Bord total beeindruckt. Das war ja im Vergleich zu Minoan Lines schon immer so. Doch seit Grimaldi Minoan übernommen hat ist die Situation eher noch schlechter geworden. Nun ja, mir ist wieder bewusst geworden, dass Anek-Superfast die bessere Wahl darstellt. Es war eine entspannte und sehr pünktliche Überfahrt von Ancona nach Igoumenitsa.

Angekommen in Griechenland machte ich mich sogleich an die Arbeit die Soléy seeklar zu machen (alles putzen, Segel anschlagen, Motorüberprüfen,...). Am Samstag in der Frühe ging es dann los von Preveza nach Nidri (Lefkas) wo wir in der Tranquillebay ankerten und in Nidri unsern Proviant bunkerten. Der Sonntag bescherte uns einen tollen Segelwind und mit "Amwindkurs" ging es in Richtung Fiskardo auf Kefalonia. Fiskardo ist eine nette kleine Stadt in der auch die Fähren anlegen. Daher darf im Hafen nicht geankert werden. Seitlich an den Felsen ist das Ankern möglich, der Ankergrund ist jedoch nich besonders gut und auch sehr tief. Kurzum, das wird nicht mein Lieblingshafen. Zudem ist er oft überlaufen (das war wegen Corona bei diesem Törn nicht so).

Der Montag bescherte uns "achterlichen Wind" und sehr flott ging es zwischen Itaka und Kefalonia hindurch. Wir wollten auf die Ostseite von Ithaka in die Sarakiniko-Bay. Hier besuchten wir eine Gruppe von Aussteigern. Es war toll in Leas-Beachbar und natürlich auch die Wanderung nach Vathy und das dortige Essen war ein Highlight. Dann ging es weiter auf "Halbwindkurs" von Ithaka zwischen Meganisi und Kalamos hindurch in die Abelikebay auf Meganisi. Weiter ging es über die "Soléy-Cache-Bay" zur Jorgosbay wo Jorgos uns ein tolles Essen am Strand zauberte. Am nächsten Tag ging es weiter in den Ambrakischen Golf zum Delfine schauen. Der Abend und der Törn klang dann in Preveza mit einem Abendessen aus.

Am Samstag wurde die Soléy wieder aus dem Wasser gekrant und auf ihren Stellplatz gebracht. Ich machte mich sogleich daran sie zu putzen, den Motor vom Salzwasser zu befreien und für den nächsten Törn im Sommer zu richten. So ging ein ereignisreicher Törn dem Ende entgegen und ich erreichte die 23:15 Uhr - Fähre von Igoumenitsa nach Ancona. Dies war noch mal aufregend da auch die Italiener eine PLF eingeführt hatten und niemand etwas davon wusste. Nach einer Stunde klappt dann die Onlineregistrierung für Italien doch noch und der Einschiffung in Igoumenitsa stand nichts mehr im Wege. Die Fähre von Anek hatte einen sehr guten Zustand und auch das Personal war bemüht. Leider war die Rückfahrt mit dem Auto durch Italien von Rimini ab bis Mailand von vielen Staus geprägt und dadurch sehr anstrengend. Aber alles lief gut und so kann man dem Sommertörn entspannt entgegensehen.




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