Auf nach Preveza

December 29, 2015

 

Wir schreiben den 27.12.2015, 23:45 Uhr MEZ und ich fahre ich Appenweier los um die SY Soléy in Preveza (Griechenland) zu besuchen. Unterwegs steigt noch Josie in Eimeldingen (Lörrach) zu. Sie gehört zur Crew der Proud Mary.

Durch den Nebel geht es über Basel, Luzern, Gotthard, Mailand, Bologna, Rimini nach Ancona. Um 13:30 Uhr treffen wir am Fährhafen ein und holen unser Tickets, dann geht´s zum Fähranleger wo pünktlich um 14:30 Uhr die Minoanfähre anlegt. Von außen sieht sie erbärmlich aus. Überall Rostflecken und Rostnasen. Das weckt erstmal nicht unser Vertrauen. Das Verladen geht zügig und wir finden auch sehr schnell einen Platz zum verweilen. Über drei Pullmannsitzen schläft es sich sehr komfortabel.

Am nächsten Morgen frühstücken wir an Deck. Na ja ein wenig kalt ist es schon und als ich mit Bacon und Eggs aus der Tür zum Open-Deck komme fliegt mir gleich einen Scheibe Bacon vom Teller. Ist ja auch klar. Die Fähre fährt mit ca. 25-27 kn und dann kommt noch der Wind hinzu, sodass da schon deutlich über 30 kn zusammenkommen.

Überpünktlich um 10:00 Uhr kommen wir in Igoumenitsa an und fahren die Küstenstraße Richtung Preveza. Ein kleiner Stop in Mortos Syvota rundet die Fahrt ab.

Es ist 13:30 Uhr als wir in Preveza / Cleopatra Marina ankommen. Die Freude bei Ronny und Tina ist groß, denn sie mussten ohne ihre Tochter Josie Weihnachten verbringen.

Den Nachmittag nutze ich um aus der Soléy die restlichen Dinge die von unserem Jahrestrip noch an Bord waren in die Lackierhalle der Marina zu schaffen. Denn ich muss erst mal Platz in der Soley schaffen um laufen zu können.

Am Abend kommt Thorsten aus Kilada zu Besuch und wir gehen alle mit dem Beiboot der Proud Mary nach Preveza zum Essen und danach auf die Proud Mary zum Singen. Thomas und Martina gehen auch mit. Sie liegen mit dem Wohnwagen vor der Proud Mary. Thomas hat seine Gitarre ausgepackt und so haben wir noch bis früh in den Morgen Lieder gesungen.

 

 Die Fähre hat ganz schön viel Rost angesetzt. Auch sonst ist der kosmetische Zustand nicht zufriedenstellend.

 Mortos Syvota einer unserer Lieblingshäfen im Winter völlig leer.

 

 

Hier lagen wir im Sommer 14 Tage vor Anker. Einfach traumhaft.

 

Please reload

Segeln, Art & Genuss

​© 2018 by Frank Kunzelnick